• Stockrosen
  • Schwebfliege am Sommerflieder
  • 1te Mai Ableger
  • Durchsicht
  • Karl + 07.12.2017
  • 1te Mai Treffen
  • Vereinsfahrt 2016 Wanderung in der Heide
  • Vereinsfahrt 2016 Korbimkerei
  • Vereinsfahrt 2016 Korbimkerei
  • Vereinsfahrt 2016 Korbimkerei
  • Bienenschwarm
joomla slicebox 3d image slider

Es ist (fast) Ende November

und an den Völkern kann und sollte man nicht mehr viel tun.
Die gesunkenen Temperaturen und die Regenperioden hier im Raum zwingen die Völker zur Ruhe.
Sobald sich die Temperaturen der Frostgrenze nähern, ist die Zeit für die Oxalsäure-Träufelbehandlung.
Man sollte sehen, dass dieses bis Nikolaus erledigt ist, denn danach werden die Völker schon wieder agiler.

Für die Behandlung ist enger Sitz (darum Frostgrenze) wirkungsvoller als die absolute Brutfreiheit - daher Ende November bis Nikolaus -.
Aussetzen sollte man diese Behandlung nur, wenn der natürliche Milbenfall (rechnerisch) unter 0,5-1 Milben pro Tag liegt.

Und, mit dieser Behandlung werden keine Völker saniert, sondern die Startbedingungen für das nächste Jahr geschaffen.

Prosit - möge es nützen !
(Natürlich NICHT trinken, Oxalsäure tötet nicht nur Milben !!! Auf pers. Schutz achten!)

Roger

 

 

7.5.17 - Tag des Lachens (..oder so..)

Erstes Wochenende im Mai und endlich so etwas wie Wetter.
Nach weiteren recht kühlen und auch diesig/regnerischen Tagen gibt es endlich ein warmeas Wochenende.

Samstag und Sonntag, mindestens 17 Grad, weniger Wind und feuchte Luft - alles bei der Rapsblüte.
Eine Kontrolle am späten Nachmittag des Samstags zeigen massive Einträge von frischem Naktar.
Alles Verfügbare an freien Zellen, im Dohnenrahmen und sonst wo, wird für die Nektarablage verwendet.
Beim Abschütteln der Drohnenrahmen zum Ausschneiden bekommen die Völker eine dünnflüssige Dusche.

Es ist auch interessant, wie die Bienen es geschafft haben, während der kühleren Tage vorher trotzdem mehr einzutragen als zu verbrauchen.

Da kann man doch trotzdem lachen, oder?

 

in dem Sinne,

Roger

 

Wir schreiben den 1.Mai 2017.

Wer in den Mai getanzt hat, der soll dieses einfach später lesen.....

Wie sieht es aus - an der Völkerfront?
Während der April hier im ostwestfälischen Raum wirklich wechselhaft und kühl war, so gelobt der Wetterbericht Besserung.

Nach ein paar Wochen wollen wir mal wieder schauen, was sich so getan hat.

Es ist Ostern !

Das Wetter hier im Raum war vergleichsweise günstig.
Viele Flugstunden ermöglichten den Völkern massive Polleneinträge und auch schon frischer Nektar war dabei.
Aus Weide und früher Kirsche wird der Nektar wohl gestammt haben.

Da seit Februar immer wieder mal Flugstunden waren, sind massive Brutflächen angelegt worden.
Je nach Anfangsstärke/Auswinterungsstärke verläuft die Entwicklung mehr oder weniger steil.
Während Schwächlinge nur langsam voran kommen und zur Frühtracht nicht einsatzfähig sind, so
sieht das bei den starken Völkern anders aus.
Diese entwickelten und entwickeln sich rasant.
Leider die Natur auch.
Jetzt, Mitte April blüht so ziemlich alles gleichzeitig, Raps, Kirsche, Apfel, Löwenzahn,....
Aber: Es bleibt kühl, kaum Flugwetter.
Wasserträger trotzen dem Temperaturen und müssen fliegen.

Was bedeutet das für die Völker:

2017 ist ein Jahr der Jubiläen.

Einige Vereine im Kreis haben einen Grund zum Feiern.

Genau diese Frage drängt sich Interessierten auf. Warum?

Was ist,wenn man sich nicht sicher ist, ob sich wirklich Bienenhaltung mit dem eigenen Interesse deckt?

Viele Imker bieten die Möglichkeit, ein paar Völker auf das Gelände eines Interessierten zu stellen.
So kann man testen, ob man sich weiterhin mit Bienen beschäftigen möchte.

Was macht eigentlich die Varroa zu Weihnacht?

Ich bin mir nicht sicher, ob die Varroa christlich orientiert ist, da sie doch aus dem fernen asiatischen Osten kommt;
Aber sie führt jedenfalls nichts Gutes im Schilde - das sie gleichzeitig vor Feinden und Reinigung/Abstreifung schützt.

Wie sieht es zur Zeit aus an der Parasitierungs-Front?

Es ist nun Mitte November,

das Wetter war durchgängig gemischt, etwas zu warm für die Jahreszeit.
Weder das Bienen-Auto noch die Bienen haben Winterreifen benötigt.
In den letzten Wochen waren auch die Nachttemperaturen verträglich, nur einmal "Auto Kratzen" .

Lt. Wetterbericht wird es jetzt kühler.
Das hat sich auch auf die Völker ausgewirkt. Teilweise sind die Völker aus der Brut, andere nicht.
Der Milbenfall ist die ganze Zeit gering - hoffentlich täuscht das nicht.
Die Bienen holen viel Pollen (Gelbsenf blüht vielerorts)

 

Was ist nun zu tun:

1. Futterkontrolle
2. Wenn möglich - Weiselrichtigkeit feststellen
3. Mäusegitter anbringen (vorher alle Mäuse entfernen :) )
4. Gitterboden offen halten (nur bei Befallskontrolle schliessen)

 

Was ist, wenn nun doch noch viele Milben fallen - also noch zu viele in den Völkern sind, weil diese zB. noch zu lange gebrütet hatten?
(Bedenke: Die Winterbienen sind bei Befall nun schon geschädigt - Restentmilbung hilft nun nur, damit milbenarm gestartet werden kann)

A: Ameisensäure
    -Verdunstet nur schlecht, da zu kalt
    -Gefahr des Königinnenverlustes
    -Ansonsten Wirksamkeit auch in Brut

B: Oxalsäure
    -Da die Bienen nicht fest im Wintersitz sind, ist die Wirksamkeit geträufelt schlecht
    -Anwendung gesprüht - Wirksamkeit gut, aber nicht zugelassen (Anwenderschutz)
    -Verdampfer: Davon halte ich gar nichts, da die gesamte Bienenwohnung (innen) durch Resublimat benetzt wird (und Zulassung?)
    -Belastung für die Bienen - daher besser nur einmal auf die Winterbienen anwenden

C: Milchsäure
    -Wirksamkeit "gesprüht" ganz passabel
    -Auch mehrfach möglich, da nur gering belastend
    -Nachteil: Es muss jede besetzte Wabe gezogen werden und wirkt nicht in Brut

D: Thermobehandlung
    -Da kann was Neues (Altes?) auf uns zu kommen - ich fürchte - für 2015 zu spät...

 

Roger

 

29. August 2015

Jetzt, Ende August, bei noch warmem Tagestemperaturen und zweistelligen Nachtwerten ist eine gute Gelegenheit, die Völker mit AS zu behandeln. Je nach natürlichem Milbenfall ist es mehr oder weniger notwendig.

Es ist Ende August.
Nach ein paar sehr warmem Wochen, unterbrochen durch kurze Regentage, nähern wir uns nun dem Herbst. Bei diesem Wetter und den Niederschlägen muss man doch noch Trachbedingungen erwarten können, oder?

Bei Bienenvölkern gilt für die Königin "Das Highlander-Prinzip".

Was ist das?

"ES KANN NUR EINE GEBEN"!!!