• Die Bestäubungsleistung der Bienen. Mit Bienenbeflug gibt es bei vielen Früchten erheblich mehr Ertrag. Wie auf dem Bild zu sehen gibt es zum Beispiel mehr Äpfel, Birnen, Ackerbohnen und Möhren...
  • Es ist Winter. Die Beuten sind gut isoliert. Die Bienen fliegen und brüten nicht. Sie befinden sich in der warmen Wintertraube.
  • Ende Februar , Anfang März blühen die Krokusse. Sie sind mit die ersten Pollenspender im Frühjahr und werden gerne vcon den Bienen besucht.
  • Im März fängt die Saalweide an zu Blühen. Die Saalweidenblüte ist das Brot der Bienen. Es wird jetzt Zeit den Brutraum zu erweitern.
  • Der Monat April ist auch die Zeit der Kirschblüte. Neben anderen Obstsorten eine der ersten Massentrachten des Jahres.
  • Im April blüht auch der Löwenzahn. Auf unsere Bienen hat der Löwenzahn eine magische Anziehungskraft. Nahrung für Bienen ist jetzt im Überfluß vorhanden. Wir Imker sprechen von einer Massentracht..
  • Die Holzrähmchen sind gereinigt. Die Mittelwände aus Bienenwachs sind eingelötet. Es kommen ca. 10 Waben in eine Zarge.
  • Im März / April wird es auch Zeit für eine erste Frühjahrsdurchsicht der Bienenvölker.
  • Blütenmeer Girsch
  • Die erste Massentracht - Raps
  • im Raps
  • Vereinsfahrt 2016 Korbimkerei
  • Vereinsfahrt 2016 Korbimkerei
  • Vereinsausflug Heide
  • Ableger
  • vor dem Flugloch
  • 1te Mai Treffen
  • Stockrosen
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Das herbstliche Völker-Reorganisations-Verfahren:

In Anlehnung an die Celler- und Hohenheimer-Verfahren kann man den Völkerbestand jetzt komplett reorganisieren.
(Jetzt?: Ende Juli/Anfang August)

Was ist Status-Quo:
Ein Haufen untätiger Bienen in alten Völkern auf alten Waben(!), Trachtende.

Was braucht man:
Obige Bienen, Waben-, Mittelwand- und Beutenmaterial, Bienensammelgefäße, Futter, einen 2. Stand ausserhalb des Flugradius.


Wer (möglichst begattete) Königinnen nachgezogen hat, kann jetzt so vorgehen:
-Bei Flugwetter werden alle Völker zerlegt
-Bienen werden in ein Gefäß gestoßen, Brutwaben teilweise abgefegt ->gleich mit Milchsäure einsprühen
-Immer eine Beute (Boden, Zarge, Deckel) mit unbebrüteten Waben und Mittelwänden werden mit 1,5kg Bienen (oder den Bienen eines Raumes) und aufreßgekäfigter Königin bestückt und verschlossen. Es wird sofort gefüttert und an den neuen Stand gebracht. Bei warmen Wetter erst einen Tag in Kellerhaft nehmen, sonst am neuen Stand erst nach einem Tag das Flugloch schmal öffnen.

-Auf den alten Platz kommt ebenfalls eine Beute mit Frischwabenwerk und der ausfressgekäfigten Alt-Königin (oder diese Abdrücken und Neue nehmen).
Abends Flugloch einengen und füttern.

-Die bienenarmen Brutwaben werden zu Brutscheunen zusammengefasst, das Flugloch stark eingeengt und auch aus dem Flugradius gebracht(Futter?).
Ameisensäure-Behandlungen sind hier möglich. Ziel ist es, das Altwabenwerk mit der Brut und Milbenlast auszusondern.
Nach Schlupf aller Bienen werden diese auch zu Kunstschwärmen zusammengefasst, milchsäurebehandelt und verwertet(Königinnenzellen brechen).
(Den anderen gebildeten Volkchen zugeben oder auch auf neues Wabenwerk setzten - mit junger Königin)

 

Ergebnis: Aus 1macht4 (oder sogar 5?)!

Ein Zweizarger wird:
Volk 1: Kunstschwarm aus Bienen 1. Brutraum
Volk 2: Kunstschwarm aus Bienen 2. Brutraum
Volk 3: Flugling aus Flugbienen am alten Platz
Volk 4: Kunstschwarm aus Bienen der Brut
Volk 5: Kunstschwarm aus Bienen der Brut(je nach Menge)

Wegen der Trennung und Sprühbehandlung starten die Völker milbenarm und sind allesamt stark genug, um einwinterungsfähige Völker zu werden.
Alle Völker müssen gefüttert werden - 7 kg Futter aufsetzen - Flugloch stets schmal halten.

 

Roger